FK Growth GmbH · Stand: 2025
1.1 FK Growth GmbH, Thalmannsdorf 2 1/3, 86567 Hilgertshausen-Tandern (im Folgenden „Anbieter" genannt), bietet Dienstleistungen im Bereich Marketing und Unternehmensentwicklung an.
1.2 Für Verträge und andere Geschäftsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Empfänger der Leistungen (im Folgenden „Kunde" genannt) gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
1.3 Das Angebot des Anbieters richtet sich ausschließlich an Unternehmer sowie an Gewerbetreibende. Mit Vertragsschluss bestätigt der Kunde, die angebotenen Leistungen ausschließlich für seine gewerbliche bzw. freiberufliche Tätigkeit (i.S.d. § 14 BGB) in Anspruch zu nehmen.
1.4 Der Anbieter erbringt, soweit nicht anders schriftlich vereinbart, alle Leistungen ausschließlich auf Grundlage des jeweiligen Einzelvertrags in Verbindung mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
1.5 Änderungen oder Erweiterungen des im Einzelvertrag vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen der Schriftform.
2.1 Der Anbieter erbringt keine Leistungen, die das Fernunterrichtsschutzgesetz berühren. Insbesondere werden keine Lernerfolgskontrollen durchgeführt und auch keine Zertifikate oder Teilnahmenachweise ausgestellt.
2.2 Der Anbieter ist spezialisiert auf Dienstleistungen im Bereich der Unternehmensentwicklung per Meta-Werbeanzeigen.
2.3 Die im Einzelvertrag vereinbarte Vergütung deckt die dort genannten Leistungen ab. Der Anbieter ist berechtigt, Subunternehmer zur Ausführung zu beauftragen, ohne die Zustimmung des Kunden im Einzelfall einholen zu müssen. Vertragspartner bleibt stets der Anbieter.
3.1 In einer Zusammenarbeit arbeiten beide Parteien kooperativ zusammen. Ein erfolgreicher Projektabschluss erfordert den aktiven Einsatz beider Parteien.
3.2 Der Kunde unterstützt den Anbieter bei der Durchführung der Leistungen, indem er alle zur erfolgreichen Erbringung der Leistung erforderlichen Informationen und Unterlagen zur Verfügung stellt, wie z.B. Unternehmenskennzahlen, Umsatzdaten, Abschlussraten im Verkauf sowie vom Anbieter ausgehändigte Dokumente und „Sheets". Feedback Calls und alle weiteren Konferenzen/Anrufe sind Teil der Mitwirkungspflicht des Kunden.
3.3 Kann der Kunde die erforderlichen Informationen und Unterlagen nicht bereitstellen, wird er durch den Anbieter angeleitet, z.B. durch Video oder Videokonferenz. Diese Anleitung dient ausschließlich der bestmöglichen Erfüllung des Einzelvertrags und stellt keine Vermittlung von Wissen im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes dar.
3.4 Für die Umsetzung der Programme und Produkte des Anbieters ist zusätzliche Software von Drittanbietern sowie der Zugang zu Werbeplattformen erforderlich. Kosten hierfür sind nicht in der Vergütung des Anbieters enthalten.
4.1 Die vertraglich zugesagten Leistungen erbringt der Anbieter erst ab dem vereinbarten Starttermin und nur innerhalb der Vertragslaufzeit.
4.2 Der Kunde ist für die von ihm zur Verfügung gestellten Inhalte verantwortlich. Er hat sicherzustellen, dass diese Inhalte nicht durch Rechte Dritter belastet sind und nicht gegen geltendes Recht verstoßen.
5.1 Eine Mehrfachnutzung von Leistungen des Anbieters ist untersagt.
5.2 Das Kopieren oder Veröffentlichen (ganz oder teilweise) von Dienstleistungen und Produkten in jeglicher Form ist nicht gestattet. Bei Zuwiderhandlung behält sich der Anbieter rechtliche Schritte vor.
5.3 Wenn für eine Dienstleistung oder die Nutzung eines Produkts ein Startdatum festgelegt wurde, hat der Kunde die Möglichkeit, das Startdatum kostenfrei um einen Monat zu verschieben. Die Verschiebung muss mindestens eine Woche vor dem geplanten Starttermin formlos per E-Mail beantragt werden.
5.4 Wurde im Vertrag kein Startdatum festgelegt, verpflichtet sich der Kunde, innerhalb von 30 Kalendertagen nach Vertragsschluss ein Startdatum mit dem Anbieter zu vereinbaren. Der Start muss spätestens 90 Tage nach Vertragsschluss erfolgen.
5.5 Der Anbieter behält sich das Recht vor, das Vertragsverhältnis mit sofortiger Wirkung zu beenden, sollte der Teilnehmer unwahre und/oder unvollständige Angaben gemacht haben.
6.1 Die Vergütung wird im Einzelvertrag festgelegt.
6.2 Die Vergütung ist für alle Produkte und Dienstleistungen, wenn nicht anders vereinbart, drei Tage vor dem Starttermin ohne Abzug zu entrichten.
6.3 Bei vereinbarter Ratenzahlung ist die erste Rate drei Tage vor dem Starttermin fällig. Weitere Raten sind, sofern nicht anders vereinbart, im Abstand von 30 Kalendertagen fällig. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
6.4 Unterlässt oder verzögert der Kunde eine notwendige Mitwirkungshandlung und verhindert dadurch die Leistungserbringung durch den Anbieter, bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters unberührt.
6.5 Plattformen wie Meta (Facebook/Instagram) oder LinkedIn können im Einzelfall Werbekampagnen des Anbieters oder des Kunden ohne Nennung von Gründen aussetzen. Ebenso können diese Plattformen die Accounts, Werbekonten und/oder den Business Manager des Kunden sperren. Der Anbieter hat darauf keinen Einfluss. Der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt davon unberührt.
6.6 Sofern nicht anders vereinbart, hat der Kunde die Vergütung per Überweisung auf das vom Anbieter benannte Konto zu leisten. Die Zahlung ist fristgerecht und vollständig zu erbringen.
6.7 Eine einseitige Änderung der Zahlungsbedingungen durch den Kunden ist nicht zulässig.
7.1 Garantien für den Erfolg einer Leistung gibt der Anbieter ausschließlich im Rahmen spezifischer Produkte und Dienstleistungen.
7.2 Die Garantie „20.000 Euro Mehrumsatz in 30 Tagen oder du zahlst keinen Cent" bezieht sich auf den Auftragseingang, der beim Kunden durch die Zusammenarbeit innerhalb von 30 Tagen nach dem Launch entsteht, nicht auf den Geldeingang. Der genannte Zeitraum beginnt nach Abschluss der Phase 1 des Produkts, auch „Launch" genannt.
7.3 Im Garantiefall erhält der Kunde die dem Anbieter gezahlte Vergütung vollständig zurück. Die Rückerstattung erfolgt spätestens 14 Tage nach Abschluss der Zusammenarbeit.
7.4 Der Kunde sichert eine Vertragsabschlussquote von mindestens 20% in der Neukundengewinnung der durch den Anbieter generierten qualifizierten Leads zu. Zudem muss der Durchschnittsumsatz pro Abschluss bei mindestens 5.000€ netto liegen, außer anders vereinbart.
7.5 Definition „qualifizierter Lead": Der Lead ist ein Entscheider der jeweiligen Zielgruppe des Auftraggebers, bringt die nötige Kaufkraft mit & hat aktiv eine Zusammenarbeit beim Auftraggeber angefragt. Die nötige Kaufkraft bedeutet, dass der Lead die nötigen finanziellen oder materiellen Mittel hat, um sich das Produkt finanzieren zu können.
8.1 Während der Zusammenarbeit verpflichtet sich der Kunde, auf dem gemeinsam genutzten Werbekonto keine weiteren Dienstleister, Agenturen oder Berater für identische oder ähnliche Werbe- oder Marketingmaßnahmen parallel zu beauftragen.
8.2 Ebenso ist es dem Kunden untersagt, selbstständig Werbekampagnen mit vergleichbaren Inhalten, Zielgruppen oder Claims auf dem betreffenden Werbekonto zu schalten, sofern dies nicht vorher mit dem Anbieter abgestimmt wurde.
8.3 Ziel dieser Regelung ist die Sicherstellung konsistenter Daten, ein sauberes Kampagnen-Testing und die Vermeidung negativer Wechselwirkungen im Algorithmus, insbesondere auf Plattformen wie Meta (Facebook/Instagram).
8.4 Verstößt der Kunde gegen diese Regelung, ist der Anbieter berechtigt, die Leistungserbringung zu pausieren oder den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen. Der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt hiervon unberührt.
9.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
9.2 Liegt kein Haftungsfall nach Ziffer 9.1 vor, haftet der Anbieter nur bei fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.
9.3 Die Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten und sonstigen Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
9.4 Für Schäden, die durch den Anbieter schuldhaft verursacht werden, besteht Versicherungsschutz für Vermögensschäden von 100.000€.
9.5 Vertragliche Ansprüche wegen Pflichtverletzungen verjähren nach einem Jahr, es sei denn, es handelt sich um Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder um vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
10.1 Der Anbieter verpflichtet sich, keine Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse des Kunden unbefugt offenzulegen, auszunutzen oder weiterzugeben.
10.2 Die Geheimhaltungspflicht gilt nicht bei gesetzlichen, gerichtlich angeordneten oder behördlichen Verpflichtungen zur Offenlegung oder zur Wahrnehmung berechtigter eigener Interessen.
10.3 Alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erstellten Werke, Konzepte, Strategien und sonstigen Arbeitsergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Der Anbieter räumt dem Kunden hierfür ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ein.
11.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
11.2 Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
11.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.